Wir gratulieren zu 30 Jahren Weltklasse mit Logen-Charme

„Ihr tut das (Publikum bestens unterhalten) mannigfaltig, schillernd und bezaubernd!“, sagt Thomas Pape, Geschäftsführer Quatsch Comedy Club, anlässlich des Wintergarten-Jubiläums. Travestie Künstler Mary/Georg Preuße schwärmt von wunderbaren Stunden mit innovativen Künstlern in einem weltweit einmalig künstlerisch gestalteten Ambiente. Konstantin Wecker dankt für den unermüdlichen Einsatz des Wintergartens für die Kunst und Sheila Wolf, Vaudeville Variety Burlesque Revue, spricht von beispielloser Herzlichkeit des Serviceteams und der gesamten Geschäftsführung. Wir, LINDNER, „unterschreiben“ diese und weitere Stimmen der Bewunderung zum 30sten und sagen ein fulminantes, feierliches und berührtes „DANKE!“

Danke für all die Jahre unserer innigen Freundschaft und unseres Miteinanders in den Diensten des guten Geschmacks und der Freude am Erlesenen!

Aller Anfang ist mehr


Schon 1888 tritt gute Unterhaltung in Berlin in ein besonderes Rampenlicht: Mit gut besuchten Konzerten unter einer 1.700 Quadratmeter überdachenden Kuppel im Central-Hotel am belebten Bahnhof Friedrichstraße nimmt die Wintergartengeschichte ihren Lauf. Als schon bald das Programm um Gesang, Tanznummern und Akrobatik wächst, blühen Ambiente und Technik mit auf. Drehbühne, Springbrunnen, Pflanzen, Sternenhimmel machen die Location zur bildschönen Wohlfühloase. 1895 wird der Wintergarten mit der Weltpremiere des Kinematografen zur Geburtsstätte des Kinos und schreibt damit Mediengeschichte. In den folgenden Jahrzehnten bleibt er ein Ort großer Momente und großer Namen – Grock, Houdini, Tiller Girls… Der Wintergarten übersteht den Ersten Weltkrieg, kann aber erst 5 Jahre nach dessen Ende wieder ausländische Künstler auftreten lassen. Mit der Umgestaltung anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums 1928 weichen die prägenden Stuckrosetten einer zeitgemäßen, eleganten Sachlichkeit. 1944 zeichnet wieder die Zeit den schillernden Ort. Ein Bombenangriff wird zum Schlussstrich für den Spielbetrieb.

Die Verwandlungskunst


So wandlungsfähig wie die Programme und Inszenierungen im Wintergarten hat sich auch das Gebäude des heutigen Standorts erwiesen. Immer diente es der privaten Seite von Menschen – erst als zuhause im Alltag, dann als Gelegenheit, ihn zu verlassen. Am 12. September 1913 wird das 57 Jahre zuvor erbaute Wohnhaus zu einem weiteren Kino der Biophin Theater Lichtspiele für 1.000 Zuschauer. 1968 eröffnet Johann Mews dort das Veilchen. Der Likörfabrikant muss sich mit diesem Restaurant und Ballhaus mangels Publikums und angesichts baupolizeilicher Auflagen fühlen wie im falschen Film… Das Veilchen wird zum „Quartier Latin“ und als solches von weiteren Nachfolgern nur zwei Jahre später als Kneipe und Konzertsaal genutzt. Die wechselvolle Geschichte des Gebäudes setzt sich fort, bis schließlich 1992 mit der Wiederöffnung des Wintergartens seine nun schon 30 Jahre währende neue Ära beginnt.

Die Lichtgestalt erblickt die Welt


1992 ist die Geburtsstunde des Wintergartens Berlin, wie man ihn heute kennt und den die Berliner Morgenpost in ihrer Extraausgabe zum Jubiläum tituliert als „Schillernd. Stilvoll. Spektakulär.“

Väter der nicht mehr wegzudenkenden Berliner Institution sind André Heller, Bernhard Paul und Professor Peter Schwenkow. Wenn ein namhafter Zirkusdirektor, multiaktiver und multibegabter Chansonnier, Schauspieler und Kulturmanager zusammen mit einem erfahrenen Konzertmanager sich einem solchen Projekt verschreiben, entsteht was? W wie Varieté – ein bis heute anhaltendes Feuerwerk glamouröser Shows aus Artistik, Tanz, Live-Musik, Comedy und Zauberei. Barbara Hoppe nennt das in ihrem Jubiläumsrückblick für die Berliner Morgenpost ein spektakuläres Showvergnügen, in dessen Programmgeschichte sich ein Highlight ans Nächste reiht.

Jede Vorstellung ein Fest voller Sinnlichkeit

Was die Gäste im Wintergarten sehen, hören und spüren ist Varieté auf höchstem Niveau. Genau auf diesem Level muss im Sinne eines lückenlos faszinierenden Gesamterlebnisses auch das Essen und Trinken dort zu Hause sein. Dafür sorgt als Kopf eines versierten Teams der Wintergarten Küchenchef Thomas Figovc mit weltweiter Erfahrung an Top-Adressen.

Wir sind glücklich und geehrt, mit LINDNER Landrahm den traditionellen Auftakt des Menüs zu gestalten. Auch Stars aus unserer Bäckerei und Konditorei sind zur kulinarischen Institution geworden – im Wintergarten Café. Der Wohlfühlort mit 1920er Jahre-Flair und Spitzengastronomie begeistert von morgens bis abends mit seiner Auswahl und Atmosphäre ein anspruchsvolles Publikum.

Die Lounge in den Unterwelten


Die Liebe zu Ästhetik, Gestaltung und Eleganz setzt sich im Wintergarten auch dort fort, wo Menschen mal die Hände waschen gehen, pudern oder plaudern. Man flaniert eine weit geschwungene Marmortreppe hinab in ein kunstvolles Boudoir mit Cabinets für Damen und Herren, vorbei an einem Bechstein-Flügel und einer Champagner-Bar. Geschaffen wurden die einzigartigen Räume von Künstlerin „Fiona Bennett“ und Designer „Hans-Joachim Böhme“, mit dem Anspruch, die schönsten Toiletten der Welt zu bauen. Sie sollten unbedingt passen zur Persönlichkeit des Varietés, einer Traumwelt voller Magie. Gelungen.

Wären die Wintergarten-Programme nicht sensationell – diese „Toilette“ könnte ihnen die Show stehlen.

Golden Years, Ihr Lieben


Die aktuelle Show verbindet einen würdigenden Blick zurück mit einer Verneigung vor heute: „GOLDEN YEARS – DIE „20ER JAHRE VARITÉ REVUE No. 2“ widmet sich erneut den GOLDEN TWENTIES des vergangenen Jahrhunderts und zugleich der kraftvollen Unterhaltungskunst der Gegenwart. Es ist wieder eine opulente Showproduktion, inspiriert von dem überragenden Erfolg der ersten 20er Jahre Varieté Revue.

Aus unserer Sicht beinhaltet der Titel genau das, wovon wir unserem Freund und Partner zum 30-jährigen im Jetzt und Morgen ganz viel wünschen: Golden Years, Ihr Lieben! Golden Years.

Das Wintergarten-Special für LINDNER Kunden:

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